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Aktuelles aus Warendorf

13.10.2017

Gute Ausbildung ist uns eine Verpflichtung –

DEULA in Warendorf bekommt neuestes Ausbildungsgerät aus Industrie und Handwerk

Bild 1: Meisterklasse mit Ausbildungsmotor: v.l.n.r.: Matthias Große Kreutzmann, Kotte-Landtechnik, Thomas Rehberg, DEULA, Dennis Kazan, Kotte-Landtechnik, Sven Weimelt, Schulungsleiter CASE, Meisterklasse, Björn Plaas, DEULA, Markus Hülsmann, CASE IH STEYR

Ein Dreh des Zündschlüssels, und das Ungetüm springt an. 235 PS aus 6,8 Litern Hubraum des TIR3 Commonrail-Diesels machen sich lautstark bemerkbar. Nur, dass dieser Motor nie wieder einen Traktor antreiben wird. Dieser Motor, den CASE Agriculture der DEULA Westfalen-Lippe zur Verfügung gestellt hat, wird zukünftig in der Ausbildung von Land- und Baumaschinenmechatronikern eingesetzt. An ihm sind zahlreiche technische Details verbaut, mit denen Wartungs- und Reparaturaufgaben aus dem Werkstatt-Alltag simuliert werden können.

"Hier kann man den Herzschlag eines Schleppers beobachten, sozusagen außerhalb des Körpers!" Der Vergleich von DEULA Fachbereichsleiter Thomas Rehberg klingt nur so lange befremdlich, bis man sieht, dass an dem riesigen Motor alle Betriebszustände künstlich herbeigeführt werden können: Gesunder Pulsschlag, Atemnot, zu niedriger Blutdruck, Kammerflimmern. Und die Schüler, die in dem DEULA Fachzentrum für Land- und Baumaschinen ausgebildet werden, müssen nicht nur die richtige Diagnose stellen, sondern auch erfolgreich "operieren". Der Schleppermotor ist voll funktionsfähig, mit Batterie, Anlasser, Edelstahl-Dieseltank und Kühlwasserkreislauf. Sogar ein kleines Armaturenbrett zeigt Drehzahl, Motortemperatur und Tankinhalt an. Also alles wie im richtigen Leben. Man legt eben im DEULA Bildungszentrum großen Wert darauf, theoretisches Wissen praktisch erfahrbar zu machen. Nicht umsonst ist hier das Motto "Lernen und Erleben". Mit Leben gefüllt wird das erneut mit Unterstützung aus der Industrie, in diesem Fall von CASE. Markus Hülsmann, Vertriebs- und Kundendienstleiter Nord bei CASE IH und STEYR Deutschland betont aber, dass die Stiftung dieses einmaligen Ausbildungsobjektes eine Gemeinschaftsaktion aus Industrie und Handwerk ist.

"Wir haben dieses Ausbildungsmodell nicht alleine gestemmt, sondern gemeinsam mit der Firma Lehnert Tools und der Firma KOTTE-Landtechnik. LEHNERT-Tools haben uns die Messgeräte für den Diesel Vor- und Rücklauf zur Verfügung gestellt, und KOTTE-Landtechnik hat dann alles intelligent zusammen gebaut!" Von den ersten Plänen bis zur Auslieferung sind beinahe zwei Jahre vergangen, "aber wir wollten das auch perfekt machen!" Landmaschinen-Meister Dennis Kazan von der Firma KOTTE-Landtechnik erklärt begeistert, welche technischen Finessen er und seine Kollegen eingebaut haben, damit den DEULA-Schülern auch realistische Schadenszenarien simuliert werden können: vom verstopften Dieselfilter über eine Leckage an der Einspritzung bis zum Turbolader-Schaden kann an diesem Motor alles dargestellt werden, was bei unsachgemäßer Nutzung im harten landwirtschaftlichen Arbeitsalltag auf den Landmaschinen-Mechatroniker im Feld zukommen kann. "Auch Schnittstellen für Diagnosegeräte haben wir eingebaut, sodass die Schülerinnen und Schüler direkt am laufenden Motor beobachten können, was passiert, wenn etwas kaputt geht, und wie es sich verändert, wenn man es wieder repariert. Natürlich geht ein CASE-Motor nie kaputt, aber wir tun einfach so, als ob", scherzt KOTTE-Meister Matthias Große Kreutzmann.

DEULA-Geschäftsführer Björn Plaas ist selbst begeistert von dem Perfektionismus und der Professionalität, mit der dieser Prototyp hergestellt wurde: "So etwas ist in dreierlei Hinsicht unbezahlbar. Erstens sind da unheimlich viele Arbeitsstunden reingeflossen, und zweitens kostet so ein Motor und auch die Messgeräte und Anbauteile richtig viel Geld. Aber was besonders wertvoll ist, ist dass die beteiligten Firmen damit deutlich machen, wie viel ihnen eine moderne, praxisnahe und solide Ausbildung wert ist. Wir als DEULA sehen das als Verpflichtung!"

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