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Aktuelles aus Warendorf

14.04.2017

Positiv überrascht - Staatssekretär besucht die DEULA in Warendorf

Sorgten für Information vor Ort (v.l.): Cornelia Köster, CDU Ortsunion Warendorf, MdB Reinhold Sendker, Daniel Hagemeier, CDU-Landtagskandidat, MdB Jens Spahn, DEULA-Chef Björn Plaas, Thorsten Köster, CDU-Ortsunion Warendorf, Svenja Stoltmann, CDU-Ortsunion Warendorf, Rudolf Horstmann, stellvertretender DEULA-Schulleiter

„Was für uns hier alltägliche Arbeit ist, was auch unsere Abgeordneten kennen und wissen, das ist von außen betrachtet doch durchaus ungewöhnlich!“ DEULA Geschäftsführer Björn Plaas begrüßte den parlamentarischen Staatssekretär im Finanzministerium, MdB Jens Spahn, zu einem Rundgang über das weitläufige DEULA-Gelände. Der CDU-Abgeordnete war einer Einladung des CDU-Kreisverbandes in das Bildungszentrum im Norden Warendorfs gefolgt. Gemeinsam mit seinem Fraktionskollegen Reinhold Sendker, dem Landtagskandidaten Daniel Hagemeier sowie Thorsten und Cornelia Köster aus dem Vorstand der Ortsunion besichtigte Spahn das Bildungszentrum für grüne Berufe – und zeigte sich überrascht.

Fachbereiche wie Lagerlogistik, Berufskraftfahrer oder Schweißen hatte der Parlamentarier im Bildungszentrum für „grüne Berufe“ eigentlich nicht erwartet. Und von der erfolgreichen Vermittlung der DEULA-Umschüler in diese Berufe war er beeindruckt: „Eine Vermittlungsquote 78 Prozent ist schon eine Hausnummer!“, freute sich der Abgeordnete aus dem Kreis Borken. Er ließ sich detailliert berichten, wie die DEULA auch Schulungsmaßnahmen, die nicht typischerweise zu den „grünen Berufen“ zählen, so erfolgreich unterrichten kann. Vom gut ausgestatteten Logistik-Ausbildungszentrum ging es an den Unterrichtshallen für Landschaftsgärtner vorbei in Richtung des Fachzentrums für Land- und Baumaschinentechnik. Als parlamentarischer Staatssekretär im Finanzministerium fielen dem ehemaligen Mitarbeiter einer Immobilienbank in Münster besonders die modernen Gebäude und Unterrichtsräume der DEULA auf. Auch von der technischen Ausrüstung und der Methode des praktischen Unterrichts an technischen Geräten zeigte sich Jens Spahn beeindruckt. Diese Infrastruktur sei das Ergebnis vorausschauender Planung der DEULA in den vergangenen Jahrzehnten. „Die Landwirtschaft muss immer effizienter werden, und sie ist schon deshalb ein  aufwändiger Ausbildungsberuf mit immer neuen Herausforderungen“, erklärte DEULA-Geschäftsführer Björn Plaas. „Dazu ist die Land- und Baumaschinentechnik, die wir hier vom Azubi bis zum Meister unterrichten, einer der komplexesten Ausbildungsberufe überhaupt, mit Aufstiegschancen von der Hauptschule bis zum Diplomstudiengang. Dafür müssen wir hier die Infrastruktur vorhalten!“ Die Unternehmen der Agrartechnik seien sehr daran interessiert, dass junge Menschen in der DEULA immer an der neuesten Technik unterrichtet würden. „Dafür stellen sie uns ihre Technik dankenswerter Weise zur Verfügung“, so Plaas weiter.

Verstärkt wurde der Eindruck, den das Warendorfer Bildungszentrum auf Jens Spahn machte, noch durch den CDU-MdB Reinhold Sendker. Er verfolgt die Entwicklung der DEULA schon seit Jahren: „Die Landtechnik ist eine der innovationsstärksten Branchen Deutschlands, und dem wird hier in Warendorf Rechnung getragen. Wenn wir uns das in Berlin nicht ausreichend bewusst machen, machen wir einen Riesenfehler!“

Bei seinem Rundgang traf Spahn auch auf die Klasse „Welcome to WiN – Work in Nature“, in der ausschließlich Flüchtlinge unterrichtet werden. Es ist schon die zweite Gruppe von Menschen aus Nigeria, Afghanistan, Syrien und anderen Brennpunkten der Erde, die in einem 11-monatigen Kurs in der DEULA sprachlich und praktisch für eine Ausbildung im Garten- und Landschaftsbau qualifiziert werden. Schon die erste Ausgabe dieser Integrationsmaßnahme zeigte den Erfolg: Hier hatten nach einem ausführlichen Praktikum der Teilnehmer in vielen umliegenden Betrieben des Garten- und Landschaftsbaus 17 von insgesamt 20 Teilnehmern ein Angebot für eine Ausbildung oder Beschäftigung in der Tasche. Eine Überraschung erlebte Jens Spahn aber auch hier: Die meisten Teilnehmer im diesjährigen Kurs sind schon seit über einem Jahr in Deutschland, einer sogar über 3 Jahre. Auf die Frage von Jens Spahn, ob denn dann all ihre Asylanträge schon bearbeitet seien, erntete der Parlamentarier ungläubiges Kopfschütteln von den Flüchtlingen. Nur ein einziger Asylantrag sei schon bearbeitet. „Das dauert zu lange!“ zeigte sich Spahn betroffen.

Servicetechniker für Land- & Baumaschinen (HWK)

Beginn: 16.10.2017
Noch Plätze frei!

DEULA-Willkommenslotse vermittelt zwischen Arbeitgebern und Flüchtlingen