Auf der Grundlage des Qualifizierungschancengesetzes können beschäftigte Arbeitnehmer unabhängig von ihrer Qualifikation, ihrem Lebensalter und der Größe des Unternehmens, in dem sie angestellt sind, durch teilweise oder sogar vollständige Übernahme der Weiterbildungskosten gefördert werden.

Die Weiterbildung muss über eine kurzfristige, arbeitsplatzbezogene Anpassungsfortbildung hinausgehen und von einem zugelassenen Bildungsträger außerhalb des eigenen Betriebes oder als Inhouseschulung im Betrieb durchgeführt werden. Der Erwerb des Berufsabschlusses muss mindestens vier Jahre zurückliegen und während der vergangenen vier Jahre darf keine öffentlich geförderte Weiterbildung nach § 82 SGB III in Anspruch genommen worden sein.

Außerdem muss die Qualifizierung länger als vier Wochen  (mehr als 160 Unterrichtsstunden) dauern.

Unter diesen Voraussetzungen übernimmt die Bundesagentur für Arbeit die  Kosten für die Weiterbildung, gestaffelt nach Betriebsgröße: bei weniger als zehn Beschäftigten 100 Prozent, bei weniger als 250 Mitarbeitern 50 %, bei größeren Unternehmen 25 %.

Weitere Informationen erhalten Sie von der Bundesagentur für Arbeit. Die Förderung muss vor Lehrgangsbeginn dort beantragt werden:
Arbeitgeber-Service der Bundesagentur für Arbeit, Tel. 0800 4 5555 20

Ihre Ansprechpartnerinnnen:
Karin Kirchner  02581 6358-38
Katharina Zurwieden  02581 6358-43