Wie gelingt es, Ausbildung im Bereich Motorsägenarbeit auf höchstem Niveau zu halten und gleichzeitig auf neue technische und rechtliche Anforderungen zu reagieren? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines Workshops für Ausbilder der DEULA-Lehrgänge Arbeitssicherheit Baum.
Ziel der Fortbildung war es, die Qualität der Ausbildung nachhaltig zu sichern und weiterzuentwickeln – praxisnah, sicher und bundesweit abgestimmt.
Eine Besonderheit der Veranstaltung war die Vorstellung und praktische Erprobung innovativer Techniken und Materialien. Dazu gehörten unter anderem Funkseile, fernbedienbare Fällkeile, Spillwinden sowie Seilpressgeräte. Die Teilnehmenden konnten die neuen Geräte direkt im Einsatz testen und deren Potenzial für mehr Sicherheit und Effizienz bei Baumarbeiten bewerten.
Neben der Technik stand vor allem die Weiterentwicklung der Ausbildung im Fokus. Unterrichtsmaterialien, Inhalte der DEULA-Lehrgänge sowie Prüfungsanforderungen wurden gemeinsam abgestimmt. Ziel ist eine bundeseinheitliche Linie und damit eine gleichbleibend hohe Ausbildungsqualität – unabhängig vom Standort.
Im Zentrum der Fortbildung stand die praxisnahe Vermittlung von Arbeitssicherheit bei Baumarbeiten sowie die strukturierte Anleitung im Wald. Aktuelle technische Entwicklungen, neue sicherheitsrelevante Vorschriften und die Anforderungen der SVLFG wurden aufgegriffen und in konkrete Lehransätze überführt. Damit werden die Ausbilder gezielt darauf vorbereitet, ihr Wissen aktuell, praxisgerecht und adressatengerecht weiterzugeben.
Ein wesentlicher Bestandteil der Fortbildung war zudem der kollegiale Austausch zwischen den Teilnehmenden. Der direkte Dialog fördert gemeinsame Standards, schafft neue Impulse und trägt nachhaltig zur Qualitätssicherung in der DEULA-Ausbildung bei.




