Ziel der Jugendwerkstatt Fürstenau ist es, junge Menschen mit beruflichen Eingliederungshemmnissen und besonderem sozialpädagogischen Förderbedarf, bei denen ein direkter Übergang in den Ausbildungs- oder Arbeitsmarkt nicht zu erwarten ist, auf eine Ausbildung, eine sozialversicherungspflichtige Arbeit oder Angebot der beruflichen Integration nach dem SGB II und SGB III vorzubereiten. Angestrebte Unterziele sind:

  • individuelle Aktivierung
  • persönliche Stabilisierung
  • Bewältigung individueller Probleme
  • soziale Ingetration
  • Vermittlung von Schlüsselkompetenzen
  • Steigerung der Motivation
  • berufliche Orientierung und Entwicklung verwertbarer Qualifikationen
  • Vermittlung von Methodenkompetenzen zur Bewältigung planerischer und organisatorischer Aufgaben
  • Fähigkeiten zur Bewältigung der schulischen und betrieblichen Lernanforderungen
  • Verbesserung des Gesundheits- und Umweltbewusstseins

Weiterhin werden die gesellschaftliche Teilhabe und die verbesserte Chancengleichheit für die jungen Menschen im Bildungssystem angestrebt. Alles zusammen zielt auf die verbesserte berufliche Handlungskompetenz ab.

In der Jugendwerkstatt Fürstenau sollen auch Schüler*innen mit fehlender Lernmotivation durch die Nutzung alternativer Lernmethoden und außerschulischer Lernorte individuell sozial, schulisch und beruflich wiedereingegliedert werden.

Das Projekt Jugendwerkstatt wird durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.