Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners

Der Eichenprozessionsspinner kommt vor allem in warmen, trockenen Gegenden vor. Sein Hauptverbreitungsgebiet liegt in Süd- und Mitteleuropa, ist aber aufgund der Klimaveränderungen in den letzten Jahren verstärkt auch in ganz Deutschland anzutreffen.
Wie der Name bereits aussagt, bevorzugen die Raupen des Eichenprozessionsspinners die Blätter von Eichen, können aber auch Bäume wie Buchen bei Massenvermehrungen befallen (häufig in Trockenjahren).

Die Raupe des Eichenprozessionsspinners gilt als gefährlicher Gesundheitsschädling, da der Kontakt mit den Brennhaaren (bei ausgewachsenen Raupen bis zu 600.000) bzw. mit den Raupengespinsten und Häutungsnester zu Hautentzündungen (Quaddeln und Knötchen) bis hin zu allergischen Reaktionen in den Atemwegen (z. B. Bronchitis und Asthma) führen.
Zudem führt ein mehrjähriger Befall durch die Raupe zur Schwächung der Vitalität eines Baumes. Außerdem werden die Bäume anfälliger gegenüber weiteren Schädlingen wie Mehltau.

Die Folgen können sein:

  • Ausfall der Eichenmast
  • Zuwachsverlust
  • Absterben der Bäume

Daher ist eine rechtzeitige Bekämpfung der Raupe nötig.
Im Lehrgang erlangen Sie die Kenntnisse und Fähigkeiten, um den Befall an Bäumen mit verschiedenen Mitteln zu bekämpfen.


Lehrgangsinhalte:

  • Biologie und Verbreitung des Eichenprozessionsspinners
  • Gefahren durch den Eichenprozessionsspinner
  • Bekämpfungsmöglichkeiten (chemisch, biologisch, mechanisch, thermisch)
  • Arbeitsverfahren in der mechanischen Bekämpfung
  • sicherer Umgang bei der Bekämpfung (persönliche Schutzausrüstung, Kontamination und Dekontamination)
  • praktische Vorführungen
  • Entsorgung

Der von der DEULA ausgestellte Nachweis dokumentiert gegenüber Kunden als auch Behörden die nötige Fachkunde.

Unterkunft

Auf Wunsch ist eine Unterbringung im Einzel- oder Zweibettzimmer mit Vollverpflegung möglich.

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Preis

260,00 EUR

Dauer

1 Tag

Termine

19.09.2022

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